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SCHRIFTSPIEL fasziniert mit den sieben Todsünden


(links) die anwesenden Künstlerinnen und Künstler, (Mitte) das Werk von Ulrike Malige, (rechts) interessierte Besucher (Fotos: Nicol Kolbe)

(ko) Es ist schon spannend die sieben Todsünden mit den Augen der Künstler der Deutsch-Schweizer Kalligrafen-Gruppe SCHRIFTSPIEL zu sehen. So ist es sicher auch den zahlreichen kunstinteressierten Besuchern am vergangenen Donnerstagabend gegangen, die sich zur Eröffnung der Ausstellung kalligrafischer Arbeiten der Gruppe SCHRIFTSPIEL in der Michaelskirche einfanden.

Pfarrer Ekkehard Leytz begrüßte die anwesenden Gäste und Künstler sowie Frau Christa Wernz in Vertretung von Bürgermeister Bernhard Martin und das Ehepaar Marion und Dr. Berthold Ader, die die Ausstellung finanziell unterstützen. Pfarrer Leytz zeigte sich erfreut, mit dieser Ausstellung neben regionalen auch internationalen Künstlern in der Michaelskirche die Möglichkeit bieten zu können, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Einführung zum Thema der sieben Todsünden übernahm der Schweizer Künstler Dr. Peter Wunderlich und schilderte kurz wie die Gruppe SCHRIFTSPIEL auf die Idee kam, sich mit diesem Thema künstlerisch auseinanderzusetzen und wie er selbst an dieses Thema heranging, nämlich in dem er beispielsweise Anregungen zu den sieben Todsünden im Internet fand.

Jantje Janßen übernahm anschließend die Vorstellung der sechs anwesenden Künstler und deren Arbeiten. So einzigartig wie jeder Künstler ist, so individuell sind auch die Werke, die entstanden sind. Bärbel Schulz etwa fand den Zugang über die Welt der Buchstaben, d.h. sie wurde inspiriert von einem Gedicht von James Krüss über den stolzen Pfau „…und irgendwann kommen Bilder heraus…“ und die Lesbarkeit der verarbeiteten Texte wird immer unwichtiger.

Dr. Benno Kotterba möchte den Betrachter immer wieder auffordern die eigene Assoziation zu überprüfen. Zeichen, Worte und Texte setzt er in Schriftbilder um und der dabei sich vollziehenden gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Text sind der große Reiz für ihn. Mit der Hand das schaffen, was im Kopf als Ausdruck entsteht, stellt für ihn die Herausforderung in der Kalligrafie dar.

Ulrike Maliges Arbeiten sind spontan und emotional. Sie bringt den Zorn in leuchtendem Rot auf weißem Grund und man könnte meinen „er platzt vor Wut“. Dr. Peter Wunderlich arbeitet gerne mit der Collagentechnik und es gefällt ihm mit zahlreichen Techniken, Materialien und Farben zu experimentieren. In seinen Arbeiten benutzt er markante, eigenwillige Zeichen und Symbole, die den Betrachter zu eigenen Überlegungen anregen sollen.

Ilse Löber liebt es mit Buchstabenformen und Schriftzeichen zu spielen, sie mit oder ohne Sinn zusammenzusetzen und mit Farbe zu ergänzen, während Jantje Janßen das Verhältnis von Schrift und Bild sehr wichtig ist, was sie auch mit ihren gezielt gesetzten Buchstaben zum Ausdruck bringt.

Die Vernissage wurde musikalisch umrahmt von der Saxofonistin Ulrike Settelmeyer aus Karlsruhe mit Jazzimpressionen von Jan Gabarek.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Offenen Michaelskirche täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 16.30 Uhr, außer Samstagnachmittag, besichtigt werden.



Infos im Internet:
www.schriftspiel.com


02.06.09

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