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Gleich drei Jubiläen gefeiert


(Fotos: Gustel Mechler)

(aum) Rockenau stand am Wochenende ganz im Zeichen der Kerwe. 2009 wird dem lebenslustigen Eberbacher Ortsteil wohl in bester Erinnerung bleiben. Gleich drei Jubiläen standen dort ins Haus. Die Feste fielen deshalb alle erheblich größer aus als gewohnt. Nicht zuletzt der traditionelle Kerwe-Umzug.

Zu der Feierlaune passte dann doch, dass der 40. Geburtstag gleich mit zwei Kerweschlumpeln begangen wurde. Allemühler Brauchstumsfreaks hatten es im letzten Jahr geschafft „Mia“ zu entwenden, so dass sie nun zum zweiten Mal beim Umzug dabei war. Die Rockenauer ließen sich nicht lumpen und lösten das Beutestück mit klingender Münze aus.

Dicht an dicht, vorm Abmarsch also, hatte der Kerwe-Umzug die stolze Länge von 300 Metern und zählte rund 80 Akteure. Beim Marsch durch die Straßen und Gassen Rockenaus zog sich das dann noch mal gehörig in die Länge. Die Rockenauer blieben bei ihrem Fest nicht unter sich. Aus Eberbach und Umgebung zog es zahlreiche Neugierige an den Ort, wo es den im Neckartal legendären Kartoffelsalat zu kosten gibt.

Laut und vielstimmig dröhnte denn auch die Kerwe-Losung „Wem g’kehrt die Kerwe?“ und : „Unser!“ durch die Straßen und Gassen. Für Stimmungs- und Marschmusik sorgte die Allemühler Blaskapelle „Kleiner Odenwald“. Für wärmende Getränke sorgte so mancher Umzugs-Anlieger mit einer kleinen gastlichen Theke vor der Haustüre.

Ein Motivwagen war den drei Jubiläen gewidmet. Es galt nämlich den 40. Geburtstag für die Kerwe, den 50. Jahrestag für die Einweihung der Bergkirche und 725 Jahre Dorfgeschichte auf einen Streich zu feiern. Dass bei den Rockenauern Brauchtumspflege groß geschrieben wird, war nicht zu übersehen. Voller Stolz wurden auch noch einmal die aufwändigen Kostüme aus 725 Jahren Dorfgeschichte vorgeführt.

Auf einen ähnlich großen und mit so vielen historischen Gewändern geschmückten Umzug mit Rittersleuten und Hellebardenträger, mittelalterlichem Volk, Schelm oder Bettler wird man nun wohl wieder ein viertel Jahrhundert warten müssen.

Wer vergessen hatte, sich im August bei der Feier auf der Burg Stolzeneck schnell eine der begehrten tönernen Jubiläumsmedaillons zu sichern, konnte das während des Umzuges nachholen. Bei der Krösselbach-Keramik hatte man eigens dazu noch einmal den Brennofen angeworfen.

Eine dicke Menschentraube bildete sich dann vor dem Rathaus, wo Gäste und Akteure der Rede des Kerwepfarrers Ulrich Zimmermann lauschten, der auf den Stufen des alten Schulgebäudes zum Besten gab, was das vergangene Jahre so alles an Bemerkenswertem gebracht hatte. Wie immer ein Anlass für Jubel und Gelächter.

Auch eine feierliche Enthüllung zum Abschluss des Jubiläumsjahres stand ins Haus. Unter dem Jubel von Rockenauern und Gästen wurde eine in die Außenwand des Rathauses eingelassene Sandsteinplatte mit Wappen, Namenszug von Rockenau und der Aufschrift „725 Jahre“ enthüllt.

Zum Abschluss des Höhepunktes des Kerwe-Umzugs klang aus vollen Kehlen das Lied der Badener. Wie sich zeigte waren die meisten auf dem Platz textsicher, zumindest bei der ersten Strophe. Anschließend ging es gemeinsam weiter zur Festhalle, wo man nahtlos zum Feiern überging.

13.10.09

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