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Gelungene Sanierung der Hochwasserrückhaltung im Holdergrund


(v.o.l.) Bauleiter Mahn vom Ingenieurbüro Winkler & Partner, der Leiter des Stadtbauamtes Steffen Koch, Projektleiterin Nadine Seibert vom Stadtbauamt und der Umweltbeauftragte der Stadt Klemens Bernecker gaben Auskünfte über das HRB im Holdergrund. Umweltbeauftragter Bernecker, Phillip Kaiser Praktikant beim Umweltamt, Bürgermeister Peter Reichert und eine Besucherin.(Fotos:Wörner)

(tw) Nach Fertigstellung der Bauarbeiten zu "Sicherheitsanpassung am Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Holdergrund" veranstaltete die Stadt Eberbach gestern einen Informationsvormittag direkt an der Hochwasserschutzanlage im Holdergrund.

Zur Regulierung eines möglichen Hochwassers im Einzugsbereich des Holderbachs unterhält die Stadt das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Holdergrund. Dieses wurde im Jahr 1961 errichtet. In der Regel werden HRB alle 20 Jahre einer vertieften Überprüfung unterzogen. Im Rahmen einer solchen Prüfung wurde 1981 im Holdergrund eine Sicherheitsanpassung vorgenommen und eine Hochwasserentlastung in Form einer Einlaufgalerie errichtet (Bild u. rechts oben am Damm).

Nach einer neuerlichen Sicherheitsprüfung nach DIN 19700 durch das Ingenieurbüro Winkler u. Partner wurden im Jahr 2015 die erforderlichen Bauarbeiten zur "Sicherheitsanpassung des HRB Holdergrund" von der Fa. Heizmann aus Osterburken durchgeführt. Die Hochwasserentlastung liegt nun bei einem 20- bis 50-jährlichem Hochwasserereignis. Eine Volumenvergrößerung zum Abfangen eines 100-jährlichen Hochwassers war wegen der Enge des Tals nicht realisierbar. Dazu hätte ein ungleich höherer künstlicher Damm errichtet werden müssen.

Bei den Bauarbeiten wurde der Teich, der sich innerhalb des Trockenbeckens befand, mitsamt seinen Bewohnern nach oberhalb des Bachlaufs verlegt. Der Bachlauf wurde im Ober- und Unterlauf renaturiert. Im Oberlauf wurden Palisaden und ein Schlammfang gebaut. Die Überwachung der äußerst strengen Auflagen seitens der Gesetzgebung bei diesen Arbeiten konnte vom Umweltamt der Stadt übernommen werden. Der Damm wurde insgesamt erhöht und eine Dammscharte (Bild u. links an der Dammkrone) zur zusätzlichen Entlastung angelegt. Alle vorhandenen Betonbauwerke und die Wirtschaftswege wurden saniert. Eine Beleuchtung, die im Bedarfsfall über ein Aggregat der Feuerwehr oder des Bauhofs gespeist werden kann wurde installiert.

Zu einer ungewollten Feuertaufe kam es kurz nach Ende der Bauarbeiten, beim Starkregenereignis in der Nacht vom 03. auf den 4. Juni im Bereich Waldbrunn-Dielbach/Unterdielbach. Das HRB staute ein und entlastete über die Betongalerie und das Mönchsbauwerk (Einlaufschacht unterhalb der Dammkrone). Die Hochwasserspitze konnte im Becken zurückgehalten werden und bevor der Damm über die Dammscharte, als letzte Entlastungstufe überzulaufen drohte, blieb der Pegel konstant und begann wieder zu sinken. Die meisten Holz-, Geröll- und Schlammmassen konnten ebenfalls durch das Becken zurückgehalten werden. Diese wurden später von der Fa. Heizmann mit dem Bagger entfernt und die Hochwasserschutzanlage wieder in einen einsatzbereiten Zustand versetzt.


17.09.17

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