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Sehr gute Arbeit der Rettungskräfte - Krankenhaus vor Ort ist wichtig


Klaus Großkinsky, Markus Lenk und Hermino Katzenstein (v.l.) im durch das Busunglück beschädigten Gebäude. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Nach dem Unfall mit einem Linienbus gestern Morgen in Eberbach (wir berichteten) drückten Bundes- und Landespolitiker in schriftlichen Mitteilungen ihre Bestürzung und ihr Mitgefühl aus. Ein Landtagsabgeordneter kam heute selbst an den Unfallort, um sich über den Hergang des Unglücks, den Ablauf des Rettungseinsatzes und die Folgen zu informieren.

Der Grünen-Abgeordnete Hermino Katzenstein suchte heute Vormittag vor Ort das Gespräch mit Polizei, Feuerwehr und Anwohnern.
Feuerwehrkommandant Markus Lenk und sein Stellvertreter Marco Bräutigam ließen im Beisein von Klaus Großkinsky, stellvertretender Leiter des Polizeireviers Eberbach, den gestrigen Großeinsatz Revue passieren. Nur sieben Minuten nach dem Alarm kurz nach 7 Uhr seien die ersten Rettungskräfte am Unfallort gewesen. Lenk beschrieb den Ablauf der Rettungsaktionen, bei der rund 180 Einsatzkräfte der unterschiedlichsten Hilfsorganisationen aus Eberbach und dem Umland mithalfen. Er lobte die gute Zusammenarbeit am Unfallort mit den Helferinnen und Helfern, von denen sehr viele ehrenamtlich bei den Organisationen tätig seien, dankte sowohl den Polizeibeamten des Eberbacher Reviers als auch dem Team im Eberbacher Krankenhaus, das laut dem leitenden Notarzt Dr. Patrick Schottmüller, gestern geplante Operationen gestoppt hätte, um die Verletzten aufnehmen zu können. "Es ist alles rund gelaufen", so auch das Fazit von Großkinsky. Unerwähnt ließen er, Lenk und Bräutigam auch nicht die spontane Hilfe der Anwohner in der Odenwaldstraße. Diese hätten die Businsassen in ihren Häusern aufgenommen, betreut und mit Decken und warmen Getränken versorgt. Erfreut zeigten sich die Feuerwehrmänner, dass keine "Gaffer" vorort gewesen seien, und niemand den Einsatzraum gestört habe. Der Bus war überwiegend mit Schülerinnen und Schülern besetzt, die aus dem Fahrzeug gerettet werden mussten. Ein Kind war eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr befreit. Während man bei der gestrigen Pressekonferenz mitteilte, dass man bei fünf Personen lebensgefährliche Verletzungen nicht ausschließen konnte, schwebt dem Vernehmen nach heute noch ein Jugendlicher in Lebensgefahr.

Markus Lenk stellte auch heute noch einmal fest, dass die Rettungskette gestern bestens funktioniert habe. Außerdem habe dieser Unfall gezeigt, wie wichtig ein Krankenhaus und ein Polizeirevier im ländlichen Raum in einem Mittelzentrum wie Eberbach seien, gab er in Richtung Katzenstein zu bedenken. Viel Lob für die geleistete Arbeit der Rettungskräfte gab es auch aus der Bevölkerung und von den Betroffenen.

Der Politiker konnte sich dank des Hauseigentümers Hermann Beisel ein Bild von dem Schaden im Inneren des Gebäudes machen. Der Bus kam knapp neben der im Keller verlaufenden Gasleitung zum Stehen. Risse in der Hauswand, die Schäden im Ladengeschäft und die provisorische Verkleidung werden noch längere Zeit an das Unglück erinnern. Einsturzgefährdet ist das Gebäude nach Meinung eines Gutachters aber nicht. Die zerstörte Straßenlaterne wurde heute Vormittag ersetzt. Der Bus wurde bereits gestern Mittag geborgen und danach die Odenwaldstraße für den Durchgangsverkehr wieder frei gegeben. Der Linienbus, in dem keine Anschnallpflicht bestand, wird jetzt durch einen Sachverständigen im Auftrag des Verkehrsunfalldienstes Heidelberg technisch untersucht. Die Polizei erhofft sich dadurch und auch durch Befragungen von Businsassen Erkenntnisse zur Unfallursache.

Wie die Polizei heute mitteilte, sind die im Bus zurückgebliebenen Gegenstände beim Polizeirevier Eberbach verwahrt und können dort abgeholt werden.

17.01.18

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